Le Sel Noir
Valerie Asiimwe Amani, Lisa Marie Asubonteng, Sonia E. Barrett, Syowia Kyambi, Mónica de Miranda, Nástio Mosquito, Harold Offeh, Ngozi Ajah Schommers, Usha Seejarim, Lerato Shadi
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Lisa Marie Asubonteng, Comfort # 1-5, 2025, Tintenstrahldruck auf Baumwollpapier, alle Fotos © Jens Weyers

Nástio Mosquito, Strange Fruit Triptych, 2024, Video, 3-Kanal


Usha Seejarim, A Deep Wound , 2024, Wäscheklammern, Holz, Draht, Stahl

Blick in die Ausstellung

Usha Seejarim, Naledi, 2015, Silkscreen on paper

Harold Offeh , Joy Inside Our Tears , 2021/2025, Rauminstallation


Ngozi Ajah Schommers, Lately (Lassnig moment), 2020

Ngozi Ajah Schommers, v.l.n.r.: Serendipity (2021), In and out of morphine, hallucinations and dead leaves (2020), Lady (2021), Lately (Lassnig moment) (2020)

Syowia Kyambi , Double Consciousness , 2018, Rauminstallation


Mónica de Miranda, Transplanting, 2024, Video

Mónica de Miranda, v.l.n.r. United (2024), Embrace (2024), Urban Garden (2024), Inkjetdrucke auf Baumwollpapier

Mónica de Miranda, v.l.n.r. Weaving (2024), Creole Garden (2024), Inkjetdrucke auf Baumwollpapier

Sonia E. Barrett, Dreading the Map, 2021, Rauminstallation, Teilansicht, Landkarte geschreddert, Metallschnüre, Haarkämme, Papierschredder

Sonia E. Barrett, Dreading the Map, 2021, Rauminstallation, Teilansicht

Lerato Shadi, Tsela di Matlapa, 2023, Installation, Stift auf Rohleinen

Lerato Shadi, Tsela di Matlapa , 2023, Teilansicht

Valerie Asiimwe Amani, v.l.n.r., Beyond the currents, To see your beauty, Of how we loved, Another Beginning, 2024, Stoff, verschiedene Materialien

Ngozi Ajah Schommers, Akwete x Catalogue II , 2021, Haare, Faser, Wolle, Fiberglas, Schnüre

Ngozi Ajah Schommers, Akwete x Catalogue II , 2021, Teilansicht
Die Ausstellung Le Sel Noir (schwarzes Salz), wurde benannt nach einem 1960 erschienenen Gedichtband des aus Martinique stammenden Dichters und postkolonialen Vordenkers Édouard Glissant. Sie ist ein gemeinsames Ausstellungsprojekt der Städtischen Galerie Villingen-Schwenningen und der Städtischen Galerie Bremen.
Inspiriert von den philosophisch-theoretischen Ansätzen Glissants zum Multikulturalismus, präsentiert die Ausstellung internationale zeitgenössische Kunst, die sich mit Schwarzer Subjektivität auseinandersetzt - verstanden als Ausdruck von Identifikation, Selbstverortung und ästhetischer Handlungsmacht.
Im Zentrum steht eine kritische Auseinandersetzung mit der paternalistischen Überidentifikation mit Schwarzen Menschen in westlichen Ländern. Die Ausstellung zielt auf eine ästhetische Umkehrung von Asymmetrien durch Selbstermächtigung und Emanzipation. Im Vordergrund steht dabei die Perspektive Schwarzer Künstlerinnen und Künstler, deren Leben, Werk und Wirken eng mit ihren Beziehungen zu Europa verbunden sind. Sie eröffnen mit ihren metaphorischen, sinnlichen und medial vielfältigen Kunstwerken ohne klischeehafte Identitätszuschreibungen einen spannenden Dialog.
Die Ausstellung wird kuratiert von Dr. Alejandro Perdomo Daniels, Leiter der Städtischen Galerie Villingen-Schwenningen. Begleitet wird die Ausstellung von einer umfangreichen Publikation und einem vielfältigen Veranstaltungsprogramm. Nach der Präsentation in Villingen-Schwenningen März bis Juni des Jahres ist das Kooperationsprojekt nun ab dem 17. August 2025 für drei Monate in der Städtischen Galerie Bremen zu sehen sein.
Kurzführer zur Ausstellung als PDF hier.